31.12.2007 - Gedanken zum Jahreswechsel
Ein Jahr ist vergangen. Welche Lebensernte wurd in die Scheune gefahren? Ins neue Jahr gehen wir mit neuen, guten Vorsätzen. Das hat den Vorteil, dass die alten nicht mehr eingelöst zu werden brauchen.
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19.08.2007 - Zeitstrudel
Zeitstrudel
Die Zeit rast
Sie scheint zu fliegen.
Wir haben keine Zeit für eine Rast
Keine Zeit für eine Pause.
Wir werden mitgezogen
Haben Probleme uns zu halten
Verlieren Dinge, Menschen, Orte aus den Augen
Wo man vielleicht gerne mehr Zeit verbracht hätte.
Doch die Zeit lässt sich nicht beirren
Sie rast weiter, immer schneller
Immer rasanter
Dreht sich um sich selbst.
Wir werden hingezogen in diesen Strudel
Mitgezogen
Er wird immer schneller
Er wird immer enger
Bis er uns schließlich unendlich verschluckt.
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25.05.2007 - Loslassen - die Kunst die vieles leichter macht!
Unsere Loslösung beginnt, wenn wir die Wahl treffen, keine unnötigen Energien mehr durch Widerstand zu vergeuden. Leben heißt, die Ärmel hochzukrempeln und die Schwierigkeiten mit Freude anzunehmen.
Der heutige Tag ist ein denkwürdiger Tag für mich, denn seit 09:50 Uhr gehen die Uhren anders als zuvor.
Wir haben alle nur eine Spielzeit und alle sind wir immer nur auf der Durchreise. Recht hatte er, der Hanns Dieter Hüsch mit diesem Satz!
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1.05.2007 - Zufrieden sein
Gerade aufgeschnappt:
Zufrieden sein, mit dem was man hat ist die höchste Zuflucht des Friedens und der Geborgenheit. Wer gelernt hat, genügsam zu sein, kann auf dem harten Boden schlafen und doch vollkommen zufrieden zu sein. Wer dies hingegen nicht gelernt hat, glaubt selbst im Paradies noch, es mangele ihm an etwas. Nicht die Erfüllung von Wünschen, sondern das Aufgeben von Wünschen macht wunschlos glücklich.
Worte von Gautama Siddharta.
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18.04.2007 - Sag ja
Sag ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen, deine Träume zunichte machen, deinem Tag eine ganz andere Richtung geben - ja vielleicht deinem Leben.
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6.04.2007 - Erkältung
Seit Wochen quält mich nun diese Erkältung. Ekelhaft, weil sehr hartnäckig und immer mit leichtem Fieber verbunden. Irgendwann muss doch mal Schluss sein damit??? Natürlich gibt es 1.000 Krankheiten die viel schlimmer sind als so eine lapidare Erkältung - aber die Stetigkeit und Hartnäckigkeit führt auf Dauer zu einer doch sehr unangenehmen Befindlichkeitsstörung. Ich fühle mich total geschwächt und packe gerade das Nötigste.Die bevorstehenden Osterfeiertage bieten mir hoffentlich genügend Zeit um auszuspannen und mich wieder vollständig zu erholen.
Ciao Farbtupfer
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17.03.2007 - Ihre Stimmen sind verklungen
Ihre Stimmen sind verklungen
was bleibt sind die Erinnerungen, das einzige Paradies auf Erden, aus dem wir nicht vertrieben werden.
Wer kennt sie nicht, persönliche Trauer-und Gedenktage. Gedanken an liebe Menschen, die nicht mehr unter uns sind. Doch im Dunkel der Trauer um unsere Lieben ist die Erinnerung das Licht, das leuchtet, wärmt und tröstet. Diese Worte von Irmgard Erath habe ich irgendwann einmal aufgeschnappt und ich finde sie sehr tröstlich. Auch Hanns Dieter Hüsch brachte es für mich auf den Punkt: "Das Sterbliche an uns ist es, was uns vereinigt. Ich sage das auch mit einer gewissen Heiterkeit, denn es macht unsere Würde aus. Wir wissen, dass wir kommen und gehen."
Leben heißt bereit sein irgendwann zu sterben. Lieben heißt bereit sein irgendwann Abschied zu nehmen.
Der heute Tag ist für mich kein Farbtupfer, trotzdem soll es im Sinne des oben gesagten kein trauriger Tag werden.
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3.03.2007 - Nerven stärken
Wir leben in einer Zeit, in der ständig höchste Leistungen von uns verlangt werden, die uns Kraft, Energie und Lebensfreude kosten können. Oft fehlt uns dann die Kraft, um die Belastungen des täglichen Arbeitstages zu meistern. Unsere Nerven liegen blank. Doch was können wir für unsere Nerven tun? Nervenkraft ist von einem guten, erholsamen Schlaf abhängig, er ist also die wichtigste Ladestation für unsere Nervenbatterie. Aber es muss ein gesunder, natürlicher Schlaf sein, ohne Zuhilfenahme von Medikamenten. Nervenkraft ist von unserer inneren Einstellung abhängig. Also heraus aus dem Jammertal. Wichtig ist auch gesunde Ernährung, was heißt: Bewusster essen und trinken doch so, dass die Freude dabei keineswegs zu kurz kommt. Weniger Fleisch, weniger Salz, viel weniger Zucker. Nervenkraft ist auch von körperlicher Bewegung abhängig. Wenn wir tagaus, tagein hinter dem Schreibtisch sitzen und auch in seiner Freizeit keinen Ausgleichssport betreiben werden wir über kurz oder lang krank.
Ich bin mal gespannt, wie es mir gelingt, einiges dieser guten Ansätze umzusetzen.
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25.02.2007 - Herz - Motor des Lebens
unter diesem Motto stand heute der Tag der Gesundheitsforschung an unserem Universitätsklinikum. 4 Stunden lang gab es Vorlesungen zum Thema gesunde Ernährung, Herz-Kreislauf Erkrankungen und vor allem, man konnte sich checken lassen. Gerne bestätigen lies ich mir meinen Body-Mass-Index (BMI) nicht weil er so toll ausfiel,sondern wegen der Stimmigkeit der Berechnungsformel, wie ich sie in meinem Beitrag vom 21.1.2007 hier im Block beschrieben habe. Mein Bauchumfang (als Indikator für den Körperfettanteil am Gewebe) beträgt 94 cm und das ist leicht grenzwertig. Als Richtwert gilt für Männer nicht größer als 92 cm und bei Frauen nicht größer als 84 cm.Eine Reduktion des Bauchumfangs um 1 cm senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 5%, das lässt aufhorchen. Die Blutdruckmessung ergab bei mir normale Werte.
Für eine gesunde Ernährung gab es ebenfalls Tipps. Die so genannte mediterrane Küche kann eine Reduzierung des Herzinfarktrisikos von bis zu 45% bringen. Faustregel hier: Mehr Fisch statt Fleisch, Kräuter statt Salz, Olivenöl statt Butter oder Sahne.
Ein weiterer Hinweis galt unseren natürlichen Feinden. 1.) dem Auszug, 2.) der Rolltreppe und 3.) dem Auto. Wenn wir mehr laufen statt uns fahren zu lassen bewegen wir uns mehr und Bewegung ist der Schlüssel zur Gesunderhaltung schlechthin.
Der heute Nachmittag in der Uni war jedenfalls ein Farbtupfer und bringt für mich neue Motivation. Als Nahziel habe ich mir die 2 cm zu viel Bauchumfang vorgenommen.
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21.02.2007 - Gewinnen durch Verzichten
Aschermittwoch! Beginn der Fastenzeit. Bewusst auf etwas verzichten, nach diesem Motto gestaltete ich im letzten Jahr die Zeit nach Fastnacht und ich werde es dieses Jahr wieder tun.Liebgewonnene Dinge wie ein Glas Rotwein, Süßigkeiten, Knabbergebäck oder ein Weisbier nach dem Sport stehen hinten an. So diszipliniert man sich und erhält dafür auch noch eine reichhaltige Belohnung, nämlich die Reaktivierung seiner Geschmacksnerven. Nie schmeckt Schokolade so gut, wie nach Tagen der Enthaltsamkeit. Viel intensiver riechst und schmeckt ein Glas Rotwein, nach längerem Verzichten. Weniger ist mehr und zugleich ein Farbtupfer für mich. Übrigens hatte ich mir vor weit über 10 Jahren mit Beginn der Fastenzeit das Rauchen für immer abgewöhnt. Und es ist ein schönes Gefühl, nachhaltig von der Nikotinabhängigkeit befreit zu sein.
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11.02.2007 - Lachen ist gesund
.... und nur wer sich selbst auf die Schippe nehmen kann, wird glücklich.
Das ist eine der Thesen des Lachgurus Dr. Michael Titze.
Was ich bisher nicht wusste, es gibt jede Menge Lachclubs in Deutschland. Dort trifft man sich zum Beispiel zum Lach-Yoga. Was das konkret ist, keine Ahnung.Meine Neugierde ist allerdings geweckt.
Den Impuls, mich etwas näher mit diesem Thema zu beschäftigen bekam ich durch die ZDR-Sendung „Sonntags“, TV fürs Leben. Michael Titze formulierte es so: Lachen ist Ausdruck reiner Befreiung, vollkommener Spannungslösung. Im Lachen steigen wir aus jeglicher Selbstkontrolle aus. Wir überlassen uns ganz der Weisheit des Körpers, so wie das auch ein neugeborenes Kind tut. Damit kann die ursprünglichste und reinste Lebensfreude fließen.
Lachen ist auf jeden Fall ein Farbtupfer!
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4.02.2007 - Lebe ehrlich - werde reich
Manchmal sind es alte Bücher oder CD’s die mich auf besondere Art motivieren. So ist mir aktuell ein Hörbuch von Erich J. Lejeune mit dem Titel „Lebe ehrlich – werde reich“ in die Hände gefallen. Es geht vor allem darum, ehrlich zu sich selbst zu sein, sich nichts vorzumachen, tatkräftig anzupacken und das, was zu tun ist, zu tun. So gesehen wirkt das Gehörte auf mich wie eine Droge. Statt faul im Bett herumzulungern legte ich los, voller Tatendrang. Wie lange es anhalten wird, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall schon mal Danke, Erich.
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29.01.2007 - Peinlich, peinlich
Weltbankchef Paul Wolfowitz hat bei einem Besuch heute in der Türkei einige peinliche Momente erlebt. Als sich Wolfowitz vor einem Besuch in der berühmten Selimiye-Moschee in Edirne die Schuhe auszog, offenbarte der Weltbankpräsident große Löcher in den Socken. Wenn ich diese Mega-Löcher nicht selbst gesehen hätte, ich würde es nicht glauben.
Und auch die Titelseite vieler Tageszeitungen dürften in etwa so lauten: "Der Chef des Geldes hat Löcher in den Socken".
Nicht nur der Moscheebesuch endete für Wolfowitz mit einer Panne. Bei einem anschließenden Rundgang auf dem Basar suchte sich der Weltbankchef zwei silberne Armbänder aus. Doch als es ans Bezahlen ging, merkte er, dass er nicht genug Geld für die umgerechnet 150 Euro teuren Andenken bei sich hatte. Deshalb musste er sich noch etwas von einem seiner Leibwächter leihen.
Die ganze Welt lacht, so gesehen setzte Paul Wolfowitz heute einen Farbtupfer... ähm ich meine natürlich zwei. Danke für die Vorlage, selten so gelacht Herr Weltbankpräsident.
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28.01.2007 - Amarantine
Ich hörte gerade Musik von Enya als mein Interesse an der Blume Amarantine plötzlich sprunghaft anstieg. Diese Wüstenblume überlebt in der Trockenheit, bis sie bei der ersten Berührung mit Wasser in prachtvollen Farben erblüht. Wenn das mal kein Farbtupfer ist, am frühen Sonntagmorgen.
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21.01.2007 - Body-Mass-Index (BMI)
Nach dem Body-Mass-Index falle ich zu meiner Freude noch in den Bereich Normalgewicht.Das Ergebnis ergibt sich aus der Formel:
BMI = Körpergewicht in Kilogramm
(Körpergröße in Meter)²
BMI bei mir 76 kg 76
------- = ----- = BMI 24,52
(1,76m)² 3,10
BMI Bewertungstabelle:
Unter 18,5 Untergewicht
18,5-25 Normalgewicht
25-30 leichtes bis mittleres Übergewicht
Über 30 schweres Übergewicht
So, jetzt gilt es,meine 76 kg nicht zu überschreiten,denn viel Spielraum auf der Skala bleibt mir nicht mehr um "normalgewichtig" zu bleiben. Es kommt eben auf die Vorkommastelle an… Hihi, wieder mal Glück gehabt, Freund Farbtupfer, aber gerade noch mal so.
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20.01.2007 - Imaginäres Bankkonto
Jeder von uns hat ein imaginäres Bankkonto - die Zeit.
Jeden Morgen bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt doch wenn wir abends einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, doch die "Bank" kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung. Selbst ein hundertjähriges Leben hat nur 36.500 Tage. Bedenke es, ohne die Tage zu zählen.
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18.01.2007 - Irgendwie passend
Gegen alle Entscheidungen
einen Weg zu suchen
Zeichen entziffern
den ersten Schritt tun
Die richtigen Worte finden
Stillsein und lauschen
Berühren was fremd ist
Nähe versuchen
auch wenn das Herz
ängstlich schlägt.
von Anne Steinwart
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13.01.2007 - Revue
Knapp 2 Wochen sind nun im neuen Jahr 2007 vergangen. Was ist von den guten Vorsätzen geblieben? Mein Köpergewicht ist fast unverändert, wenn man einmal von einem Pfund weniger absieht. Ziel ist es unter 75 kg zu kommen, aktuelles Gewicht 76,5 kg. Ein zweites Ziel, nämlich weniger Stunden im Büro zu verbringen gilt als kläglich gescheitert. Hier muss sich spätestens ab Februar etwas ändern. Meine sportlichen Ziele sind wenigstens nicht weniger geworden, was in Anbetracht langer Arbeitszeiten sogar als Erfolg zu werten ist. Das wichtigste Ziel ist aber erreicht! Es lautete nämlich gesund zu bleiben. Wie wichtig es ist, hat mir ein gerade geführtes Telefongespräch wieder bestätigt. Ein guter Bekannter liegt im Krankenhaus und wurde Anfang der Woche operiert. Diagnose: Darmkrebs. Es macht einem schon nachdenklich, wie von einem Tag auf den anderen ein Leben plötzlich eine völlig andere Wendung nimmt. Das berühmte Schopenhauer-Zitat ist zwar ziemlich abgetroschen, aber aktueller den je: Gesundheit ist nicht alles, doch ohne Gesundheit ist alles nichts.
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7.01.2007 - Wortspiel
Heute Morgen sagte ich in der Bahnhofsbuchhandlung zu der jungen Verkäuferin: ich hätte gerne einen Euro am Sonntag. Sie völlig verunsichert stammelte.... wie einen Euro am Sonntag?? Irgendwie passte ich nicht in ihr Bild für einen, der schon früh morgens um einen Euro bettelt. Fast zeitgleich deuteten ihre Kollegin und ich auf die Wochenzeitung „Euro am Sonntag“ und wie von einem bösen Traum befreit eilte die Verkäuferin zu dem hinter ihr positionierten Stapel und überreichte mir lächelnd die Zeitung.Ich war noch nicht die Tür draußen, da tuschelten und kicherten die beiden Mädels was das Zeug hielt. Ich drehte mich noch einmal um und lächelte zurück, was wiederum ihr Lachen zu einem zwischenzeitlichen Lachanfall verwandelte. So schön können Wortspiele sein und selten habe ich schon früh morgens so herzhaft lachen müssen.
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Über mich
Farbtupfer sind Aufhellungen unseres Alltags, die uns heiter werden lassen. Meist bestehen sie in Kleinigkeiten, deren wahre Bedeutung wir oft nicht auf den ersten Blick erkennen.
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